Was bedeutet Globuli?

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Das Wort Globuli kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Kügelchen. Heute bezeichnet man damit in der Regel die kleinen Kügelchen von etwa eineinhalb Millimeter Durchmesser, die Medikamente in der Homöopathie sind.

Die Trägersubstanz der Kügelchen ist Stärkemehl mit Rohrzucker oder zum Teil auch Süßstoff. Die geformten Kügelchen werden in die flüssige Wirkstoffsubstanz getaucht und dann getrocknet.

In der Homöopathie werden verschiedene Wirkstoffe benutzt, die zu einer sanften Medikation bei vielen Erkrankungen dienen. Diese Wirkstoffe können entweder tierischen, pflanzlichen oder mineralen Ursprungs sein. Die Verwendung dieser Kügelchen ist in der Homöopathie bereits seit 200 Jahren gebräuchlich.

Eine große Vielzahl verschiedener homöopathischer Kügelchen wird heute zur Bekämpfung unterschiedlicher Leiden eingesetzt. So können Belladonna Kügelchen bei Erkältungskrankheiten, Fieber und Ohrenentzündungen Linderung schaffen. Hamamelis Mittel helfen bei Krampfadern, Hämorrhoiden, blutenden Wunden und bei starker Menstruationsblutung. Phosporus Kügelchen helfen bei Magen-Darmbeschwerden und Zinkum Metallicum Kügelchen werden bei nervösen Beschwerden wie Unruhe und Schlafstörungen eingesetzt.

Die homöopathischen Kügelchen haben kaum Nebenwirkungen. Deshalb kann man bei kleineren Beschwerden auch schon einmal zur Eigenbehandlung greifen. So kann man bei leichteren Erkrankungen ruhig selbst zu den homöopathischen Kügelchen greifen. Auf diese Weise kann man einen Durchfall mindern, oder auch Akne behandeln oder die Gewichtsabnahme unterstützen. Sollten die Beschwerden jedoch durch die Eigenbehandlung nicht besser werden, oder sich sogar verschlechtern, sollte man unbedingt einen homöopathischen Heilpraktiker aufsuchen.