Das Allheilmittel gibt es nicht – oder doch?

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Allheilmittel – das klingt wie der Stein der Weisen. Und genau wie dieser ist ein Allheilmittel weder im medizinischen Bereich noch anderswo in Sicht. Trotzdem gibt es gute Konzepte zum Gesundbleiben.

Eine vollwertige Ernährung ist eins dieser Modelle, die langfristig zu Gesundheit und Wohlbefinden führen sollen. Kein Wunder, verlangt doch die vollwertige Ernährung den Konsum möglichst wenig verarbeiteter Nahrungsmittel und fünf Portionen Früchte und Gemüse am Tag. Bereits hier hätten Allergiker allerdings Schwierigkeiten. Doch es kommt noch besser. Ebenfalls reichlich sollen Sie Getreideprodukte und Kartoffeln zu sich nehmen, Fisch zweimal die Woche. Sie stutzen? Mit Recht. Kartoffeln und Getreideprodukte sind in mehr als einer Ernährungsstudie als Dickmacher geoutet worden. Fisch kann für den häufigen Konsum kaum empfohlen werden angesichts vieler Allergiker und reduzierter Fischbestände. Es schimmert durch, das Ernährungskonzept der vollwertigen Ernährung stammt aus den 50er Jahren, als in den Meeren noch Fische schwammen und Allergien wenig verbreitet waren.

Eine Stoffgruppe geriet vor einigen Jahren ins Visier zahlreicher Forscher, nämlich die Hormone. Mit ihrer Hilfe ließen sich viele Leiden mildern, heilen oder vorbeugen, darunter so verbreitete Krankheiten wie Alzheimer und Erscheinungen wie die weibliche Menopause oder die männliche Andropause. So spektakulär die positiven Auswirkungen der Hormonpräparate regelmäßig waren, ihre Nebenwirkungen waren es ebenfalls: gesteigerte Krebsgefahr, Vermännlichung bei Frauen und Verweiblichung bei Männern, gesteigertes Herzinfarktrisiko und so weiter.

Fazit: Allheilmittel sind ein Traum der Menschheit, weiter nichts. Es ist jedem Individuum überlassen, auf die eigene Gesundheit zu achten und sich dabei an den vielen verlässlichen Erkenntnissen von Medizin und Forschung zu orientieren. Wer sich hier weiterbilden möchte, ist hier bei Stichwort Gesund schon ganz richtig und durchstöbert am besten die Beiträge nach Tipps und Tricks. Viel Wissenswertes wird auch in den PDF-Ratgebern unter http://www.mein-finanzbrief.de/gesund/gesund_start.htm erklärt.