Alternative Behandlungsmethoden: Homöopathie, Akupunktur & Co

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Verletzungen, Krankheiten und Schmerzen ereilen jeden Menschen von Zeit zu Zeit. Oft werden herkömmliche Therapien der Schulmedizin angewandt, um die Symptome zu lindern und die Ursachen zu bekämpfen. Doch nicht immer können diese Methoden helfen. Deshalb gilt die Alternativmedizin mit ihren unterschiedlichen Methoden als Ergänzung zur klassischen Medizin und kann in vielfältigen Bereichen die Heilung unterstützen.

Die Alternativmedizin zeichnet sich durch ihren weitreichenden Blick auf den Patienten aus. Sie sieht den Menschen nicht nur als körperliches Wesen, sondern stets in Verbindung mit seiner psychischen und seelischen Verfassung. Besonders die Methoden der Akupunktur und der Homöopathie sind populär und werden von zahlreichen Medizinern mit Zusatzausbildungen angewandt. Die Alternativmedizin ist geprägt durch ein geringeres Risiko an Nebenwirkungen und den Verzicht auf chemische und schädliche Substanzen. Sie ist damit eine Ergänzung zur wissenschaftlichen Schulmedizin und kann herkömmliche Therapien sinnvoll ergänzen. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz von Lasergeräten in speziellen Therapieverfahren.

Akupunktur: milde Therapie gegen eine Vielzahl von Beschwerden
Die Akupunktur stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin. Durch das Einstechen von Nadeln in bestimmte Akupunkturpunkte oder das Erwärmen und Massieren dieser Punkte sollen Beschwerden gelindert werden. Angewandt wird die Akupunktur in vielfältigen Bereichen wie der Schmerzbekämpfung, bei Schlafstörungen, neurologischen Störungen oder bei Bronchialasthma. Eine Akupunktursitzung dauert 20 bis 30 Minuten. Hierbei liegt oder sitzt der Patient ruhig und entspannt sich während der Behandlung.

Homöopathie: Alternative zur Schulmedizin
Das Prinzip der Homöopathie besagt, dass “Ähnliches mit Ähnlichem geheilt” werden soll. Es werden also Mittel angewandt, die bei Gesunden die Symptome der Kranken hervorrufen könnten. Zentral in der Homöopathie ist eine gesamtheitliche Anamnese, die über die Anamnese in der Schulmedizin hinausgeht: Es wird eine umfangreiche Befragung und Beobachtung des Patienten vorgenommen, um ein vollständiges Bild über seinen körperlichen Zustand und seine Beschwerden zu erhalten.

Die Low Level Laser Therapie als Methode gegen Sportverletzungen
Lang anhaltende Sportverletzungen sind mit herkömmlichen Therapien oft schwer zu bekämpfen. Sportliche Betätigungen sind notwendig zur körperlichen und geistigen Gesundheit, bergen jedoch immer ein Verletzungsrisiko. So kann es insbesondere beim Laufen zu Muskelzerrungen kommen, da der Oberschenkel schnell überlastet ist. Durch gezieltes Aufwärmen der Muskulatur kann dem zwar entgegengewirkt werden, das Risiko bleibt aber bestehen. Auch Verstauchungen sind häufige Verletzungen beim Sport. Als erste Reaktion sollten die Betroffenen eine Pause einlegen, Eis auf die schmerzende Körperstelle legen, Kompressionen verwenden und das Körperteil hochlegen. Bei anhaltenden Schmerzen genügen diese Maßnahmen jedoch nicht. Deshalb kommen in der Low Level Laser Therapie verschiedene Lasergeräte zum Einsatz: Bei Sportverletzungen dienen Flächenläser der großflächigen Behandlung oder Punktlaser der gezielten punktuellen Therapie der betroffenen Stellen. Dadurch soll es zur Biostimulation des Stoffwechsels im Bindegewebe kommen, um den Heilungsprozess zu fördern. Das Ziel sind Schmerzlinderung und Wundheilung sowie die Bekämpfung von Entzündungen. Die Lasertherapie gilt als nebenwirkungs- und schmerzfrei. Sie ist eine neuartige und vielfältig angewandte Methode der Alternativmedizin und kann die Schulmedizin sinnvoll ergänzen.