Wie werde ich die Angst vorm Zahnarzt los?

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Viele Menschen haben, häufig unbegründet, Angst vor dem Zahnarzt. Wir geben ein paar Tipps an die Hand, was Sie in solch einem Fall tun können.

Es klingt wie das klassische moralische Dilemma: Man scheut eine Situation, die im Endeffekt gut für einen endet. Letztendlich möchte jeder gesunde Zähne haben – bis in das hohe Alter wenn möglich. Aber viele Menschen scheuen den Gang zum Zahnarzt und zahlen dann später die (meist hohe) Rechnung dafür.

Ein erster und wichtiger Schritt ist der Austausch mit anderen Betroffenen. Über die Angst sprechen zu können und zu verstehen, was genau das Problem ist, sind essentielle Herangehensweisen. Dabei sollte man vor allem Rat suchen bei Menschen, die ähnlich empfinden, denn diese wissen häufig, wie sich die Angst anfühlt – und was die Gründe sein können. Das Reden über die Angst hilft den meisten Menschen und bewirkt ein Gefühl der Erleichterung. Allerdings ist damit nicht garantiert, dass die Angst vollständig verschwindet! Sich zu informieren, wie andere dieses Hindernis gemeistert haben, ist jedoch ein Schritt in die richtige Richtung.

Ein weiterer Schritt könnte ein Arztwechsel sein. Zahnarzt und Patient müssen auf einer Wellenlinie funktionieren. Die meisten Ärzte haben Verständnis für die Angst ihrer Patienten, aber ob sie auch auf die richtige Weise darauf eingehen können, ist abhängig vom Charakter des Arztes. Wenn man sich bei seinem Arzt nicht wohl fühlt oder ihn sogar misstraut, dann ist ein Arztwechsel eine schnell erledigte Maßnahme. Häufig sind schlimme oder traumatische Erlebnisse in der Kindheit der Grund für die Angst vor dem Zahnarzt. Die Erinnerung an Schmerz überwiegt die danach folgende Freude über die Behandlung.

Versuchen Sie, mit Ihrem Arzt über Ihre Probleme zu reden. Nicht nur, damit dieser Bescheid weiß, sondern auch, damit er Sie unterstützen kann. Ärzte haben viele Maßnahmen entwickelt, um ihren Patienten in der Situation zu helfen. Häufig hilft ein ausführliches Beratungsgespräch. Viele Ärzte informieren auf Ihrer Internetseite über Möglichkeiten, so etwa die Praxis Boeger: http://www.praxis-boeger.de.

Wenn auch das nicht hilft, sind medikamentöse Maßnahmen möglich. Die Einnahme von homöopathischen Mitteln oder auch eine Dämpfung des eigenen Empfindens durch Beruhigungsmittel oder Analgetika. Diese ist vor allem bei großen operativen Eingriffen zu empfehlen, weil dort häufig die psychischen Maßnahmen allein nicht ausreichen.