Was ist besser – ein Gips oder eine Schiene?

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All zu schnell ist es beim Sturz im Skiurlaub oder auf einer Mountainbike Tour passiert: ein stechender Schmerz im Arm oder Bein, der sich beim Gang zu Arzt und nachfolgenden Röntgenuntersuchungen als Knochenbruch herausstellt. Wenn man dann nur eine Schiene angelegt bekommt, stellten sich viele Menschen die Frage: wäre hier ein Gips nicht eher angebracht?

Was bringt bessere Heilungschancen, eine Schiene oder ein Gips?

Vor einigen Jahrzehnten war festes Eingipsen die beste Möglichkeit, um einen Knochenbruch ruhigzustellen und zu heilen. Jedoch hat ein Gips viele Nachteile, welche man nicht unterschätzen sollte. Einerseits ist er vom Gewicht her sehr schwer, gerade bei einem eingegipsten Bein ist eine zügige Fortbewegung schier unmöglich. Auch eine schnelle routinierte Kontrolle durch den Arzt ist bei eingegipsten Körperteilen kaum möglich. Der Gipsverband muss umständlich aufgesägt werden, um Einblicke zu gewähren.

In heutiger Zeit haben sich Schienen bei Knochenbrüchen durchgesetzt. Einerseits sind sie vom Gewicht her leichter und ermöglichen eine fast normale Beweglichkeit, die gerade bei Kindern ganz wichtig ist, andererseits kann eine Schiene für ärztliche Untersuchungen schnell entfernt und wieder angelegt werden. Stabilität ist durch die zeitgemäßen Schienen trotzdem gewährleistet.