Mayr-Kuren – So entschlacken Sie richtig

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Die Mayr-Kur wurde nach Franz-Xaver-Mayr-Kur benannt. Hier wird der Darm entschlackt. Denn im Laufe der Zeit lagern sich je nach Essgewohnheiten immer mehr Reststoffe im Darm ab, die das Wohlbefinden auf Dauer stark beeinträchtigen können.

Die Darmflora hat jeden Tag Schwerstarbeit zu leisten. Durch eine ungesunde Lebensweise und Stress kann der Darm somit auf Dauer gereizt sein, so dass er nicht mehr richtig arbeiten kann. Wie gut ist es dann, wenn man von Zeit zu Zeit eine Entschlackungskur nach Franz-Xaver-Mayr durchführt, damit der Darm entschlackt wird und sich wieder erholen kann. Viele Menschen nutzen die Mayr-Kur auch zur Gewichtsreduktion, dies ist jedoch nicht das primäre Ziel dieser Kur.

Bis heute sind die gesundheitlichen Auswirkungen der Franz-Xaver-Mayr-Kur heftigst umstritten. Ein genauer Nachweis ist bis heute nicht zu erbringen. Viele Menschen schwören jedoch auf die Wirkung der Mayr-Kur. Vor allem chronische Darmpatienten mit eher leichteren Beschwerden führen diese Entschlackungskur in regelmäßigen Abständen durch. Aber auch gesunde Menschen nutzen diese Kur zur Gesundheitsvorsorge, damit der Darm gar nicht erst aus dem Gleichgewicht gerät. Die Mayr-Kur ist ein Naturheilverfahren für den menschlichen Darm. Sie dient zur Prävention von Verstopfung und Krebserkankungen. Besonders Männer sind im fortgeschrittenen Alter von Dickdarmkrebs häufiger betroffen als Frauen.

Die Franz-Xaver-Mayr-Kur ist in vier Stadien unterteilt: Schonung, Säuberung, Schulung und Substitution (Ergänzung). Einhergehend mit einer ärztlichen Bauchmassage, die die Entschlackung unterstützen soll, wird der Darm von abgelagerten Schadstoffen schonend gereinigt. Nach der Franz-Xaver-Mayr-Kur fühlen sich die meisten Patienten wohler und vor allem körperlich fitter. Denn vielen Menschen ist immer noch nicht bewusst, dass das körperliche Wohlbefinden eng mit einem gesunden Darm verknüpft ist. Bei der Schonung wird der Darm zunächst mit Heilfasten entleert und die Verdauung regeneriert. Bei der Säuberung wird der Darm entsäuert. Dies geschieht in den meisten Fällen mit Glauber- oder Bittersalz. Denn durch Übersäuerung des Körpers können sich ansonsten Folgekrankheiten wie Gicht etc. entwickeln bzw. diese begünstigen.

Bei der so genannten Schulung soll der Patient seine Lebens- und Essgewohnheiten ändern. Im Vordergrund steht hierbei das gründliche Kauen und die Konzentration auf die jeweilige Mahlzeit ohne Ablenkung von außen. Getrunken wird bei der Franz-Xaver-Mayr-Kur grundsätzlich vor dem Essen, was ein schnelleres Sättigungsgefühl vermitteln soll. Bei der Bauchbehandlung durch den Arzt soll der Darm sowie die Leber und die Bauchspeicheldrüse zur Funktion angeregt werden. Zudem soll der Lymphfluss angeregt werden. Die so genannte Substitution soll einer Mangelernährung vorbeugen, die auch bei der Mayr-Kur auftritt. Durch die ergänzende Zugabe von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen soll also Mangelerscheinungen des Körpers vorgebeugt werden. Kritiker der Franz-Xaver-Mayr-Kur bemängeln, dass diese Kur eine Belastung für den Körper darstellt und sie zudem die Wirkung nicht medizinisch nachweisbar sei. Auf der anderen Seite berichten aber viele Patienten der Franz-Xaver-Mayr-Kur, dass sie ein deutliches Besserungsempfinden des gesamten Organismus verspüren. Die Franz-Xaver-Mayr-Kur sollte immer nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie auch unter www.mayr-kuren.de.