Der perfekte Schulranzen für Kinder

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Schulranzen für Kinder

Bei den Schulranzen ihrer Kinder sollten Eltern genauer hinschauen. Das Tragen von Schulranzen die schlecht an die Körperform und Größe des Kindes angepasst sind, führt zu einer starken körperlichen Belastung des Bewegungsapparates, vor allem der Wirbelsäule des Schülers.

Ein Muss ist in diesem Fall ein Rucksack oder Ranzen, der sich individuell auf die Schüler-Rückenform einstellen lässt. Das Gewicht des am Rücken befestigten Ranzens sollte nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts des Schülers ausmachen. Trägt das Kind ständig zu schwer, riskiert man Haltungsschäden, Instabilität und mangelnde Belastbarkeit des kindlichen Skeletts. Die Möglichkeiten, schwere Lasten zu kompensieren, entwickeln sich bei Kindern erst mit zunehmendem Wachstum und Alter. Falsches oder einseitiges Tragen hingegen belastet den Rücken und führt zu Rundrücken oder Hohlrücken.

In der Regel kann man drei Fehlhaltungen unterscheiden. (1) Trägt das Kind den Rucksack nur über eine Schulter, kann es zu skoliotischen Veränderungen kommen. Das bedeutet, dass das Kind durch das seitliche Tragen eine nach rechts oder links veränderte Fehlhaltung entwickelt. Deshalb gilt: Kinder bis 13 Jahren sollten das Gewicht so verteilen, dass sie den Ranzen oder Rucksack immer über beide Schultern befestigen. So wird das Gewicht zentral am Rücken getragen. (2) Trägt das Kind einen Rucksack bzw. Ranzen, welcher zum einen zu schwer und zum anderen mit zu kurzen Gurten befestigt ist, kann sich eine pathologische Brustkyphose – eine nach hinten weisende Krümmung der Wirbelsäule. Dieser sogenannte Rundrücken kann sogar zu Herz-Kreislauf-Störungen führen. (3) Ein Ranzen oder Rucksack, welcher zu schwer ist und gleichzeitig mit zu langen Gurten befestigt ist kann zu einer pathologischen Lendenlordose.

Wichtig ist auch, dass der Schwerpunkt eines gepackten Schulranzen anders zu ermitteln ist als bei einem Sportsack für die Freizeit. Hinzu kommt, dass man gepolsterte Tragegurte nutzen sollte, um die Kinder auch bei leichter Kleidung zu schützen. Sollte der Ranzen eine Beckenabstützung besitzen, so kann man damit ein Teil des Gewichts von den Schultern bzw. der Wirbelsäule verlagern. Achten sie auch darauf, dass der Rucksack nicht breiter ist als das Kreuz des Kindes. Kinder müssen und sollten mit dem Armen schwingen können.

Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit des Kindes. Daher sind Reflektoren, die Licht zurückwerfen, Pflicht. Die DIN 58124 gibt an, welche Flächen als Reflektorflächen zu verwenden sind. 10% der Sichtfläche vorne und an den Seiten sollten Licht reflektieren. Ein Ranzen, der diese Auflage erfüllt, ist das Ergo Light Modell von McNeill. Sportbeutel, Etui, Nahrungsbox und Getränkeflasche gibt es gleich mit dazu. Den Ranzen von McNeill bekommen Sie bei Onlineshops wie Markenkoffer.

Weitere Merkmale, die einen guten Ranzen ausmachen betreffen vor allem das Material. Waschmaschinenfeste Ranzen sind besonders praktisch, da einfach zu reinigen. Die Fächeraufteilung ist den schulischen Bedürfnissen anzupassen. Geht das Kind bspw. in eine Laptopklasse, sollte das Gerät ein eigenes Fach besitzen, damit es beim Toben nicht durch den Innenraum fliegt.